Gesundheit Tageslicht

Mit Lichttherapie gegen die Winterdepression

11:26 Manfred Ross

Jahr für Jahr trifft viele Menschen in den dunklen Monaten die Winterdepression. Das fehlende Tageslicht der Wintermonate trübt die Stimmung und schlägt auf das Gemüt. Da wird einem erst einmal bewusst, wie wichtig das Sonnenlicht für unseren Organismus und unsere Gesundheit ist. Eine Therapie mit Tageslichtlampen kann hier durchaus erfolgreich sein.


Lichttherapie ohne Nebenwirkungen

Statt einer chemischen Keule wie das Schlaf-oder Beruhigungsmittel gibt es ein einfaches und rezeptfreies Mittel, das bekanntermaßen in vielen Fällen hilft.
Denn gegen die depressive Verstimmung, zum Beispiel zur dunklen Jahreszeit auch bekannt als sogenannter Winterblues, kann eine Lichttherapie mit Vollspektrumlicht helfen die Stimmung aufzuhellen!
Dieses Licht kommt dem natürlichen Licht der Sonne sehr nahe und hat die gleichen positiven Eigenschaften.
Die Erfolgsaussichten sind gut und die Stimmung aufhellende Wirkung oft verblüffend.

Ein spezielles Licht-Therapiegerät braucht man aber je nach Anwendung nicht zwingend. Ausreichend ist schon die Installation von Tageslichtleuchten am Arbeitsplatz und Zuhause.

Es ist wissenschaftlich hinlänglich belegt, dass der Mensch das Licht der Sonne braucht.
Unsere Hormonproduktion ist sozusagen auf die Sonne programmiert.
Das erste Tageslicht am Morgen regt die Hormone an und wir werden wach.
Die Hormone Serotonin und Melatonin spielen hier die entscheidende Rolle.
Und am Abend dann der gleiche Vorgang noch einmal, nur umgekehrt.
Der Körper bereitet sich auf die Nachtruhe vor.
Wird es aber im Winter gar nicht richtig hell, dann hat unser Körper mitunter Schwierigkeiten wach zu werden.
Und im schlimmsten Fall droht dann sogar die depressive Verstimmung, da der Körper durch ständige Müdigkeit gestresst ist.
Man fühlt sich matt, antriebsarm und hat das Gefühl gar nicht erst richtig wach zu werden. Dieser Zustand wird als Leistungsschwäche erlebt. Es führt zu Frustration und Traurigkeit.

Mit Vollspektrumlicht den Auswirkungen von Lichtmangel entgegen treten!

Der Körper kann im Winter also Schwierigkeiten haben, wach zu werden.
Trotz subjektiv empfundenen "ausreichendem" Schlaf.

Bei manchen Menschen äußert sich dieser Zustand mit mangelndem Appetit oder  Schlaflosigkeit.

Oft wird auch eine Vermischung dieser Befindlichkeiten erlebt.

Auch kann es zu Ersatzhandlungen, wie Heißhunger auf Süßes, Alkoholmissbrauch, Medikamentenmissbrauch kommen.

Eine Lichttherapie mit Vollspektrumlicht kann unterstützend beitragen Traurigkeit und Mattigkeit zu verhindern.

Eine schwere Depression kann dadurch nicht geheilt werden!
Hier ist professionelle Hilfe notwendig!
Aber bei leichten oder mittelschweren depressiven Empfinden kann die Lichttherapie die Symptome lindern.

Was noch erklärt werden möchte ist:
Bei der Wahl des Lichtes geht es übrigens nicht um die Helligkeit des Leuchtmittels!
Zwar sprechen Studien davon, dass man für eine messbare Wirkung sehr helles Licht mit mindestens 10.000 Lux verwenden muss.

Der entscheidende Faktor ist aber das Lichtspektrum, also die Anzahl der enthaltenen Farben des Lichtes.
Denn ein Vollspektrumlicht enthält die Farben des Regenbogens, aber auch UV-A, UV-B und Infrarotanteile.

Die Lichtqualität ist also viel wichtiger, als die Lichtmenge!

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